
Finger weg
von meinem Vermögen!
Asset Protection kommt auch in Deutschland in
Mode - Anleitung, wie man Gläubigern ein Schnippchen schlägt. In den USA
und England hat es schon länger Tradition, bei schwer kalkulierbaren
Risiken der beruflichen Tätigkeit und bei drohenden Schadensersatzklagen
das private Vermögen abzusichern. Mittlerweile entwickelt sich die
"Asset Protection" auch in Deutschland zu einer immer wichtigeren
Disziplin. Dabei geht es um nicht weniger, als das eigene Vermögen
rechtlich vor der Haftung und dem Zugriff Dritter zu schützen.
Der Grund
dafür: auch hier zu Lande ist das Vermögen natürlicher Personen stärker
als früher gefährdet ist. Das Insolvenzrisiko ist gewachsen und die
juristischen Rahmenbedingungen haben sich verschärft. "Die Gefahr, als
Unternehmer mit seinem persönlichen Vermögen zu haften, ist enorm
gewachsen",
Mindestsummen für die Asset Protection gibt es keine.
Ist das
Vermögen bedroht, sollte es geschützt werden.
Wichtig sei
es, so Steuerexpertenrechtzeitig mit der Planung der Asset Protection zu
beginnen und nicht erst in der Krise. Denn dann drohe die Anfechtung der
Vermögensübertragung unter anderem wegen vorsätzlicher
Gläubigerbenachteiligung und möglicherweise sogar eine Strafbarkeit
wegen betrügerischen Bankrotts oder Gläubiger- bzw.
Schuldnerbegünstigung.
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